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Ahnenforschung Birgit Hüttebräucker

Lüdenscheid-Brüninghausen

Brueninghausen 002

Da es im Rahmen meiner Familienforschung immer wieder zu Verbindungen nach Lüdenscheid-Brüninghausen kommt, folgt an dieser Stelle eine kurze geschichtliche Zusammenfassung über diesen Ortsteil.

    • 1425 wird Brüninghausen erstmals urkundlich erwähnt [1]
    • 1425 Hinrich, Hennen und Heynemann Wif zu Brüninghausen [1]
    • 1431 Dietrich von Brunychusen [1]
    • 1431 Hinrich und Hennen to Brunychusen [1]
    • 1477 Hannes Sunnermann ist Besitzer des Freihofes zu Nieder-Brüninghausen [1]
    • 1573 Peter to Bruninckhusen ist der Herr des Freigutes zu Nieder-Brüninghausen [1]
    • 1595 hat Diedrich zu Brüninghausen spanische Reiter im Quartier [1]
    • 1614 ein Lehnsgut der Neuenhofer in Mittel- Brüninghausen [1]
    • 1638 ein Teil des Freihofes in Mittelbrüninghausen wird an Peter Brüninghaus verkauft [1]
    • 1645 erwirbt Johann Diedrich Brüninghaus große Teile des Schemmer Hofes [1]
    • 1650 Das Saurengut war schon Pachtgut im Besitz der Herren von Schloss Neuenhof [1]
    • 1755 Osemundwerk zu Brüninghausen, Besitzer Johann Diedrich Brüninghaus et Consorten [1]
    • 1757 wohnt die Witwe von Diedrich Wilhelm Stöpken auf dem Stoppenken Gut, das im Besitz der Familie Buschhaus ist [1]
    • 1652 Das Sauren und das Stoppekens Gut [1]
    • 1763 wird das Osemundwerk in der Bremecke erbaut [1]
    • 1763 der Brüninghauser Osemundhammer hat ein Feuer. Reidemeister: Peter Brüninghaus, Johann Died. Brüninghaus zu Wenninghausen. Vorhanden: Schmiede: Stephan Bauckhage, 38 Jahre, Peter Hermann Neuhaus 28J., Hammerzöger: Christian Schübäus 26 J., ohnbeeydet, Lehrjunge fehlt [1]
    • 1767 kauft Died. Wilh. Wigginghaus von Joh. Peter Buschhaus eine Gutshälfte des Stoppeken Gut. [1]
    • 1823 schenkten die Gebrüder Brüninghaus den Bauplatz mit einer 66 Ruthen großen Umlage für den Neubau der Schule [1]
    • 1832 wird die Schule aus dem urspr. Cordtschen Haus in das Krüpersche Haus verlegt. Der Lehrer ist Albert Weber [1]
    • 1862 Robert Plate pachtet einen Hammer von Peter Brüninghaus [1]
    • 1863 Robert Plate siedelt nach Brüninghausen über.
    • 1883 hat der Schulbezirk Brüninghausen 220 Einwohner [2]
    • 1883 Gründung des Kriegervereins (Soldatenkameradschaft) [1]

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    • 1889 wird die neue, mit einem Türmchen versehene Schule, am Weg nach Wigginghausen gebaut [1]
    • 1892 erstmalige Erwähnung einer öffentlichen Wasserleitung [2]
    • 1892 Gründung Turnverein Brüninghausen
    • 1894 ist Wilhelm Baberg aus Herscheid, Lehrer an der Schule in Brüninghausen
    • 1896 bildet sich innerhalb des Kriegervereins eine Gesangsabteilung in Brüninghausen [1]
    • 1905 Gründung der freiwilligen Feuerwehr [3]Brueninghausen 011
    • 1906 Gründung der Kirchengemeinde Brüninghausen [1]
    • 1907 Grundsteinlegung für das Feuerwehrgerätehaus [1]
    • 1907 Brüninghausen besteht aus 19 Bewohnten Häusern mit 154 Einwohnern, 2 Gastwirtschaften, 1 Colonialwarenhandlung, 1 Müllerei und Bäckerei [3]
    • 1910 bis 1913 ist August Kittel erster Pfarrer der Gemeinde
    • 1912 Grundsteinlegung zum Bau der Kirche
    • 1913 Juni Grundsteinlegung, Oktober Einweihung der Brüninghauser Halle [2]
    • 1913 Einweihung der evangelischen Kirche. [1]
    • 1914 brennt die Wenninghauser Bauernschaft komplett, mit 9 Haupt und 5 Nebengebäuden ab [1]
    • 1915 bis 1921 Pfarrer Ernst Ide
    • 1921 bis 1928 Pfarrer Dr. Richard Graewe
    • 1925 Das Ehrenmal in Brüninghausen wird erbaut [2]
    • 1925 wird in 7-monatiger Bauzeit ein Privatanschlussgleis von Augustenthal zum Platewerk gelegt [1]
    • 1929 bis 1935 Pfarrer Oskar Frh. von Camphausen
    • 1933/34 Auerbach, Baberg, Bauckhage, Becker, Bräucker, Buschkühler, von Camphausen, Cemberecki, Cordt, Crone, Dahlmann, Eick, Elze, Fandrey, Fröhlke, Geißler, Gerke, Groll, Güth, Haß, Helmich, Helwig, Hengstenberg,Herrling, Hohage, Kainer, Kaiser, Karol, Kaufmann, Klauke, Kleb, Klever, Kölsche, Köster, Kriegeskotte, Krüper, Link, Lottis, Lüsebrink, Manzke, Mette, Mörchen,Müller, Neuhaus, Nölke, Pauleit, Plate, Raulf, Rentzing, Röchner, Röttger, Sauer. Scharwächter, Schefeling. Schemm, Schlitzer, Schmidt, Schoenenberg,Stahlmann, Stamm, Tump, Übelgünne, Vedder, Weppner, Wetzel [4]
    • 1935 hat Brüninghausen und Schemm 396 Einwohner [2]
    • 1935 bis 1970 Pfarrer Walter Gayk
    • 1945 besetzen amerikanische Truppen das Dorf [1]
    • 1951 wird die Friedhofskapelle erbaut [1]
    • 1952 Das Ehrenmal in Brüninghausen wird erweitert [2]
    • 1953 Brüninghauser Halle: Fam. Hans Brake, Wirtschaft Hugo Hellmich:( Pächter Familie Willi Busch, ist auch eine Metzgerei), Bäckerei und Mühle: Erben Wilhelm Weppner [Pächter Hugo Schoenenberg), Kolonialwarengeschäfte: Geschwister Bauckhage und Frau Witwe König, Textilgeschäft S. Wippermann,Textilgeschäft Frau Wwe. I. Bauckhage, Praktischer Arzt Dr. med Buck und Herr Dentist Weigand [3]
    • 1953 Brüninghausen bekommt eine eigene Poststelle.[1]

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    • 1954 Gründung des Männerchores “Platestahl e. V. [1]
    • 1956 Gründung des Vereins Brüninghauser Halle e. V. [2]
    • 1957 Raubüberfall auf W. Kaufmann und O. Raulf [1]
    • 1958 Der Schulbezirk Brüninghausen hat 1200 Einwohner davon ca. 1/3 Vertriebene und Evakuierte [2]
    • 1958 Brüninghauser Halle Inh. Georg Berndt, Lebensmittel Feinkost Martha König, Gaststätte und Metzgerei Jos. Stahl, Bäckerei/Mühle/Lebensmittel Adolf Schürmann, Platehof Gutsverwaltung: Franz Mette Hof Oberbrüninghausen, Karl Scharwächter, Hof Unterbrüninghausen Wilhelm Seuster, Hof Kehrsiepen, Hubert Knoche, Hof Schemm [2]
    • 1962 Die Brüninghauser Halle bekommt einen Anbau und zugleich eine automatische Kegelbahn.[1]
    • 1963 befinden sich auf dem ehem. Grund des Freihofes Mittel-Brüninghausen die Anwesen der Fam. Cordt, Krüper Raulf und Mette (früher Fröhlke) [1]
    • 1963 stehen an der Stelle des alten Stoppekens Gutes 3 Höfe. Die der Fam. Müller, Nölke und Schemm.[1]
    • 1969 wird Brüninghausen mit der Stadt Lüdenscheid vereinigt.
    • 2009 die Grundschule wird geschlossen.

 

    Quellen:

    • [1] Wir Schmiede im Versetal, 100 Jahre Platestahl 1863-1963
    • [2] Festschrift 75 Jahre Soldatenkameradschaft Brüninghausen e. V. 1883-1958
    • [3] Festschrift 100 Jahre Löschzug Brüninghausen 1905- 2005
    • [4]Einwohnerbuch  der Stadt Lüdenscheid und des Kreises Altena 1933/34
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